Das Küchendunst-Gewinnspiel

Kaffee duftet ja bekanntlich nicht nur als Getränk sondern inzwischen schon bei vielen Gelegenheiten. Schreibt uns, wo ihr den außergewöhnlichsten Kaffeeduft erlebt habt!

Mit eurer Hommage an den Kaffeeduft könnt ihr gewinnen:

1.    Eine Thermoskanne von Cilio
2.    Beauty-Set: Kaffee-Badesalz & Kaffeepeeling
3.    1 Kaffeeräucherset
4.    1 kleine Flasche Monin-Sirup
5.    Espressocreme mit Amaretto (Brotaufstrich)
6.    Latte machiatto Creme (Brotaufstrich)

Alle Gewinne sind gesponsert von Rabenschwarz

Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Das Gewinnspiel läuft bis 7. August 2011

Erst am Dienstag beim mediterranen Kochkurs haben es wieder alle Teilnehmer bestätigt: Bereitet man diese Focaccia zu, entspannt man sich sofort, schnüffelt den angenehmen und appetitanregenden Duft von Knoblauch und Rosmarin und denkt dabei sofort an Olivenbäume und Rotwein im Urlaub.

Hier mein Lieblingsrezept dazu:

Zutaten Für den Hefeteig:
400 g Mehl
½ TL Salz
½ Würfel frische Hefe
5 EL Olivenöl

Für die Füllung:
200 g Gorgonzola
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Oregano
1 Knoblauchzehe
3 EL Olivenöl
30 g frisch ger. Parmesan
Salz (am besten grob, z.B. schwarzes Salz)
etwas Sesam

Zubereitung:

Den Backofen auf 200 °C Ober/Unterhitze vorheizen (besser noch Pizzastufe).

Das Mehl mit dem Salz in einer Schüssel mischen. Die Hefe in 200 ml warmen Wasser auflösen, mit dem Olivenöl zum Mehl geben und zu einem glatten Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort 1 Std. gehen lassen. Der Teigkloß muss sich etwa verdoppeln!

Inzwischen den Gorgonzola mit einer Gabel zerdrücken. Die Kräuter waschen, von den Stielen zupfen und fein hacken. Mit dem Gorgonzola und etwas Olivenöl vermischen. Die Knoblauchzehe pressen und dazugeben.

Den Hefeteig auf wenig Mehl nochmals durchkneten und halbieren.
Einen Teil mit dem Teigroller auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 28 cm rund ausrollen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech oder auf einen Baking Stone legen. Die Füllung darauf verteilen. Parmesan mit der Käsereibe über der Füllung reiben. Die zweite Teighälfte auf der Backunterlage ausrollen und auf die Füllung legen.
Die Ränder der Teigfladen gut mit Wasser verkleben, evtl. mit dem Stielende eines Kochlöffels andrücken. Kleine Täler in die Focaccia drücken. Olivenöl hineinträufeln. Grobes Salz, Sesam und gehackten Rosmarin darüber geben.

Ca. 20-25 Minuten backen.

Bemerkung Schmeckt auch ungefüllt oder anders gefüllt!

Der Wunsch zu gefallen, seine eigene Duftnote auszusenden, entspricht dem ursprünglichen Bedürfnis der Selbstdarstellung und ist ein nicht unbedeutsamer Bestandteil unserer Kommunikation. Der Duft stimuliert unseren Geruchssinn, dadurch werden unsere in der Grosshirnrinde gesammelten Geruchserinnerungen wachgerufen.

Düfte werden mit bestimmten Vorstellungen und Empfindungen in Verbindung gebracht, so teilen wir Düfte in verschiedene Kategorien ein, z. B. blumig, süss, schwer, scharf, beissend …

Durch Geruchseindrücke können auch Erinnerungen an vergangene Ereignisse wachgerufen werden.

Hier ein Vorschlag für ein einfaches Naturparfüm zum Selbermachen. Die ätherischen öle sollten bester Qualität, am besten Bio, sein. Lasst von den billigen ölen in Supermärkten die Finger weg, denn oft sind sie nur naturidentisch.

Frischer Duft mit würziger Note

10 ml 96 %iger Alkohol (ARO-Spirit, aus der Apotheke)

2 Tr. Zimt

5 Tr. Rose

5 Tr. Lavendel

10 Tr. Zitrone oder Limette

5 Tr. Lemongras

Wer eine empfindliche Haut hat und keinen Alkohol verträgt, kann auch ein Duftöl herstellen. Dafür einfach den Alkohol durch Jojobaöl ersetzen.

Karamell-, Apfelduft und feiner Buttergeruch liegen in der Luft … ganz klar, hier wird eine Tarte Tatin gebacken!

Es geschah in einem kleinen Städtchen in Frankreich, Lamotte-Beuvron. Die Damen Tatin führten dort ein kleines Hotel mit Restaurant, das „Tatin-Terminus“. Es war ein Sonntagmittag und der Speisesaal war gut besetzt. Man wartete auf das Dessert. In der kleinen Küche werkelten eifrig die beiden Schwestern Tatin. Gerade hob eine der Damen den Apfelkuchen vom Ofen zur Anrichte, als ein Hund bellend zwischen die Beine der Mademoiselle rannte. Sie stolperte und der Apfelkuchen landete mit der Oberseite nach unten auf der Servierplatte. So entstand angeblich der berühmte gestürzte Apfelkuchen. Den Gästen schmeckte der verunglückte Kuchen aber so sehr, dass von nun an immer „verkehrt“ gebacken wurde.

FotoTarteTatin

Meine war übrigens köstlich und das ganz ohne Hund!

Raclette – eine mittelalterliche Erfindung

Schon im Mittelalter brieten Hirten ihren Käse am offenen Feuer, um ein warmes Gericht zu haben. Schriftstücke aus Klöstern in Ob- und Nidwalden belegen, dass bereits um 1290 «Bratchäs» gegessen wurde, wahrscheinlich die damalige Bezeichnung für das Raclette-Gericht.

Zur Entstehung des Raclettes, wie wir es heute kennen, werden verschiedene Geschichten erzählt. Eine besagt, ein Walliser Bergbauer habe einen Käselaib am brennenden Kaminfeuer liegen lassen, der dann schmolz. Eine andere lautet, dass bei einem Haus das Dach des Vorratsraumes abgebrannt sei, worin Käse gelagert war. In der Not wurde der Käse eben geschmolzen von der Dorfbevölkerung weggeputzt. Die älteste genauere Beschreibung eines Raclette-Gerichts steht in einer Walliser Schrift aus dem Jahr 1574.

Eine weltweit bekannte Bratchäs-Geschichte findet sich in Johanna Spyris Bestseller «Heidis Lehr- und Wanderjahre». Dort ist ausführlich beschrieben, wie der Alpöhi am offenen Feuer Käse briet, bis er goldgelb war, ihn dann auf ein Stück Brot als Unterlage legte und es dem Mädchen gab. Schon Heidi ass den butterweich geschmolzenen Käse mit grossem Genuss.

Der Name Raclette stammt aus dem Französischen und weist auf Werkzeuge hin: «la racle», «la raclette» bedeutet übersetzt Kratzeisen oder Schabeisen. Das Verb «racler» bezeichnet das, was man damit macht: abkratzen oder abschaben.

Beim Raclette-Käse handelt es sich um einen Halbhart-Käse aus roher oder pasteurisierter Milch. Der vollfette, würzige Käse ist nach etwa 2 Monaten zartschmelzend und genussreif.

Mein Tipp: besser Käse aus roher Milch wählen und am Stück kaufen oder frisch im Geschäft aufschneiden lassen. Raclette-Käse ist vielseitig einsetzbar und lässt sich auch für pikante Käsetartes, Käsesoufflees oder zum Ueberbacken von Röstis etc. verwenden.

Man kann ja zum Frittieren stehen wie man will: Natürlich ist das nicht die gesündeste Zubereitungsart, die man sich wünscht.

Fritteusen stehen in der Kritik, da durch die große Hitze gesundheitsschädliches Acrylamid entstehen kann. Um dies zu mindern, gibt es spezielle Bauformen. Industrielle Vakuumfritteusen, mit denen beispielsweise Kartoffelchips produziert werden, arbeiten mit Unterdruck. Dadurch kann die Frittiertemperatur gesenkt werden.  Die meisten Fritteusen haben eine Kaltzone, wo das Fett am Boden kühler bleibt, und so die Bildung von Acrylamid vermindert sein soll.

So manche Gerichte sind aber einfach lecker! Wie zum Beispiel Neujahrskrapfen, Blumenkohl im Teigmantel oder Hollerküchle. So lange diese nicht täglich auf dem Speiseplan stehen, ist meiner Meinung nach auch nicht wirklich etwas dagegen einzuwenden. Wie aber finde ich “MEINE” Fritteuse? Mir stinkt es ganz gewaltig, dass dann – trotz aller guten Fettfilter – das ganze Haus nach Frittiertem riecht, denn ich habe keine Möglichkeit, auf dem Balkon oder auf der Terrasse zu arbeiten, höchstens vor der Haustür. Doof nur, wenn es dann regnet oder schneit. Das ist sicher nicht zuträglich für das Elektrogerät.

Ich habe hierzu einen Gerätetest gefunden. Wer – wie ich – noch auf der Suche ist, findet hier vielleicht eine Entscheidungshilfe.

Ein angenehmer Geruch in der Nase lässt andere Menschen gleich viel sympathischer erscheinen. Wissenschaftlern zufolge bestimmen bereits winzige Duftspuren, ob ein neutrales Gesicht als ansprechend oder als eher unangenehm empfunden wird. Dieser Effekt tritt jedoch nur auf, wenn der Geruch unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegt. Ist er aufdringlicher, verschwindet der Sympathiebonus sofort. Diese Tatsache zeigt einmal mehr, wie stark emotionale Situationen von unbewussten Sinneseindrücken geprägt werden.

Forscher von der Northwestern University in Chicago stellten ihre Arbeit in der Fachzeitschrift „Psychological Science“ vor.
Vor Beginn der Studie ließen die Forscher 31 Freiwillige an Flüssigkeiten schnuppern, die einen angenehmen Zitrusduft, einen neutralen Geruch nach Äther oder einen unangenehmen Schweißgeruch in unterschiedlichen Intensitäten verströmten. Anschließend zeigten sie den Probanden jeweils 20 Bilder von Gesichtern mit neutralem Gesichtsausdruck, die sie auf einer Skala zwischen „sehr sympathisch“ und „sehr unsympathisch“ einordnen sollten.

Rationales Denken stört den Dufteffekt

Die jeweiligen Duftstoffe veränderten die Beurteilung der Gesichter, zeigte die Auswertung: Ein unangenehmer Geruch ließ die Gesichter unsympathischer erscheinen, während ein Hauch Zitrusfrucht sie sympathischer machte. Das galt allerdings ausschließlich für die Probanden, bei denen die Duftstoffe so stark verdünnt waren, dass sie sie nicht bewusst wahrgenommen hatten. Diejenigen, die die Geruchsnoten bemerkt hatten, ließen ihre Sympathiewerte davon nicht beeindrucken.

Jeder Sinneseindruck verursacht eine emotionale Reaktion, die die Beurteilung späterer Reize verändert, erklären die Forscher das Prinzip. Das funktioniert jedoch nur, solange höhere Hirnfunktionen wie das rationale Denken nicht beteiligt sind. Sobald das Bewusstsein diese emotionale Voreingenommenheit bemerkt, steuert es dagegen.

Also mein Tipp: immer subtil dosieren, sei es bei Parfums (hier würde ich Naturparfüms bevorzugen) oder auch in der Küche. Weniger ist oft mehr!!!

Planet: Mond

Element: Waser

Energien: Liebe, Frieden

Ueberlieferung:

Diese Lianenart stammt aus Brasilien. Das christliche Volkstum verbindet die ungewöhnlichen Blüten dieser tropischen Pflanze mit der Kreuzigung. Das ist seltsam, weil diese Pflanze in den biblischen Ländern nicht wächst. Die Cajuns verwendeten unter anderem die Passionsfrucht, um die Streitsucht zu dämpfen und Freundschaft zu fördern. Die Frucht ist etwa so gross wie ein Ei. Wenn sie reif ist, ist sie purpurfarben und hat Runzeln. Jede Frucht gibt weniger als einen Teelöffel Saft her. Frische Passionsfrucht wird auf vielen Märkten verkauft.

Magie:

Die Passionsfrucht ist eine gute Grundlage für einen Obstkuchen, vor allem, wenn man den Saft verdünnt und süsst; dann entwickelt sich ihr reichhaltiger Geschmack – süss und geheimnisvoll.

Fügen Sie Ihren Liebesspeisen Passionsfrucht hinzu. Glückerweise ist die Passionsfrucht in den meisten tropischen Fruchtdrinks enthalten und daher in dieser Form leicht zu bekommen.

Der gesüsste Saft wird auch getrunken, um die Energien des Friedens zu wecken.

Aus “Magie in der Küche – Mit Liebe kochen”, Scott Cunningham, Smaragd-Verlag

Das kennt doch wirklich jeder: Man hat Zwiebeln geschnitten, Knoblauch abgezogen, Fisch zerlegt o.ä. Und dann bekommt man den Geruch für viele Stunden nicht von den Händen, es sei denn man arbeitet mit Handschuhe, was ich persönlich sehr unangenehm finde.

Ich habe wirklich schon viel ausprobiert und bin dabei auf die flüssige Handseife von PALMOLIVE gestoßen. Die Küchen-Handseife mit Limetten-Extrakt gefällt mir sowohl vom Duft als auch von der Wirkung. Ich habe den Eindruck, die ungenehmen Gerüche aus der Haut werden wirklich zügig neutralisiert.

Der Überlieferung nach entstand der „Vier Räuberessig“ um 1700 als die Pest im alten Paris wütete. Unter Todesstrafe war es verboten, zu rauben und zu plündern. Alle Einwohner hielten sich daran, bis auf vier verwegene Räuber. Diese Vier suchten die Häuser der Kranken auf und raubten, was nicht niet- und nagelfest war. Keiner der Vier wurde jedoch von der unheilvollen Krankheit angesteckt.

Nach langer Zeit endlich wurden sie geschnappt und vor Gericht gestellt. Ihr Urteil wurde gefällt – sie sollten geköpft werden. In Todesangst verrieten sie das Geheimnis ihrer Gesundheit: ein speziell mit Kräutern und Honig gebrauter Essig. Diesen haben sie täglich getrunken und inhaliert.

Der Essig besteht aus folgenden Kräuter: Weinraute, Wermutkraut, Rosmarin, Wacholderbeeren, Lavendel, Kalmuswurzel, Knoblauch, Zimt, Muskat, Gewürznelken, Pfefferminze, Engelwurz und Kampfer.

Die angegebene Duftmischung verbreitete sich schnell in ganz Europa. In England war sie als “The four Thieves Vinegar”, in Frankreich als « Vinaigre de quatre voleurs » bekannt.

  Er passt besonders gut zu: Tomaten, Meeresfrüchten, Fisch, Käse, Pilzen, Fasan, Hase, Kaninchen, Rotkraut, leichten Wildsaucen und Salaten.

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